Aufklärung mit Kino-Spots

MANEO-Social-Spots international gewürdigt

 Bei der Verleihung der TEDDY AWARD 2007 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele in Berlin würdigte die internationale Jury die MANEO-Social-Spots. „Wir würdigen MANEO dafür, dass es beide Spots in Auftrag gegeben hat.“ ARTE zeigte die Spots in seinem TV-Programm.

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21.02.2007: Beim TEDDA-Award (v.l.n.r.): MANEO-Projektleiter Bastian Finke, Mariejosephine Schneider (Regisseurin „Love Hurts“), Christoph Heller (Regisseur und Produzent: „Überwachungskamera) , Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin © Foto: Greg Sylwan

Während der Verleih-ung des TEDDY AWARD 2007 würdigte die internationale Jury des renommierten Film-preises die beiden eingereichten MANEO- Social-Spots als „beson-ders herausragend“. Die Präsidentin der Teddy-Jury, Charlie Boudreau, u.a. auch Leiterin des schwul-lesbischen Film-festivals in Montreal/ Kanada, betonte in ihrer Rede, dass die Jury den beiden Social-Spots „Love Hurts“ und „Über-wachungskamera“ eine besondere Anerkennung verleiht. Außerdem erklärte sie: „Wir würdigen MANEO dafür, dass es beide Spots in Auftrag gegeben hat.“

Die beiden Spots, die Studenten der „Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin“ produziert hatten, wurden vor den über 500 Gästen der AWARD-Gala präsentiert und erhielten großen Applaus. Unter den Gratulanten waren der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, Claudia Roth, Volker Beck, Judy Winter und Teddy-Gewinner Olivier Mayrou, Regisseur und Produzent des besten Dokumentarfilms 2006 „Au-delà de la haine“ („Jenseits des Hasses“).

Der deutsch-französische TV-Sender ARTE zeigte am vergangenen Sonntag in einem Zusammenschnitt die Höhepunkte der Preisverleihung der Gay-Teddy-Awards, darunter auch in voller Länge die beiden MANEO-Social-Spots.

Die Moderatoren der Veranstaltung betonten, dass Gewalt gegen Homosexuelle nach wie vor auch in Deutschland ein aktuelles Thema ist. „Schwule Sau“ zählt noch immer zu den beliebtesten Schimpfwörtern an Berliner Schulen, weshalb nicht zuletzt auch für sie die Arbeit des Berliner Anti-Gewalt-Projekts MANEO von großer Bedeutung ist.

Die MANEO-Socialspots können auf der Homepage von MANEO angesehen werden: www.maneo.de

 


 

aus: MANEO-Vorstellungsbroschüre:

„Ich finde das sehr wichtig, dass es das Projekt MANEO gibt, das Opfer von Homophobie unterstützt und ihnen hilft. Ich unterstütze diese Arbeit gerne.“

Alfred Biolek, Starkoch und Talkmaster

„Die Menschen sollten Toleranz leben. Wir werden von zu viel Gewalt beherrscht – gegen Kinder, Frauen, Andersdenkende, aber auch gegen Schwule und Lesben. Etwas dagegen zu tun und darauf hinzuweisen, ist ein wichtiges Thema. Es ist gut, dass MANEO unermüdlich darauf aufmerksam macht und somit Zeichen setzt. Eine wichtige Arbeit, die unterstützt werden muss.“

Peter Plate, Rosenstolz

„Ich habe selbst auch bereits die Erfahrung mit Intoleranz gegenüber Homosexuellen gemacht, weil ich im Film „Sommersturm“ einen jungen Schwulen gespielt habe, und deshalb auf der Straße von Jugendlichen angemacht wurde mit „Ey, du Schwuchtel, ey du Homo, ich hau dir aufs Maul. Ich unterstütze MANEO, weil diese Arbeit für mich Sinn macht.“

Robert Stadlober, Schauspieler („Sommersturm“, „Sonnenallee“)

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